Burnout - Depressionen
Fluch oder SegenAuf der Suche nach meinem LebenDas Buch von Gerhard Huber
Das Gästebuch von Burnout - Depressionen - Fluch oder Segen

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Mitteilungen : 11 von 20
Seite : 2
Anzahl Mitteilungen : 183
am 01/11/2012 an 00:44
Punkte : -/10

Hallo?????

... wo sind die Menschen die sich trauen mit Ihrer "Anpassungsstörung" zu leben, mutieren wir heute hier als Verhaltensorignale, die man belächelt, weil sie offen und ehrlich (authentisch) dazu stehen, das sie ein diagnostiziertes "Burnout" haben, was auch wieder ein neumodischer Begriff für mich ist für Verschleierung.

Für mich bedeutet Burnout einfach Missbrauch, Missbrauch von Politik, Gesellschaft und von so vielen Menschen, die nach ihren Werten leben, die so großgezogen worden sind, lieb und "nett", anpassungsfähig und so viele Menschen, haben diese Menschen einfach (vielleicht unbewusst) total ausgenutzt, jedoch so von ihnen profitiert und jetzt wo sie nicht mehr können, werden sie auf das Abstellgleis geschoben, sie sind unbequem, zu laut und wehren sich.

Es gibt Menschen, die haben sich alle erdenkliche und mögliche Hilfe im jeweiligen Gesundheitsystem gesucht und der ein oder andere wurde wieder darauf getrimmt, sich anzupassen, damit er einfach überlebt.

Damit kann keiner umgehen, weil diese Menschen angefangen haben nicht mehr lieb und nett zu sein, sie haben sich so verändert und jeder will doch einfach nur noch mitschwimmen mit dem Strom, wie ein toter Fisch, weil jegliches aufbäumen, gegen den Strom, Ihnen die letzte Energie raubt, sie suchen sich professionelle Hilfe und finden doch auch da oft nur überforderte Menschen und werden, wenn sie sich aufgegeben haben oder hilflos sind oder vor allem die "professionelle Hilfe" überfordert ist, mit Medikamenten stillgestellt.

Ich drücke es jetzt mal ganz extrem aus, solche Menschen wurden im letzten Jahrhundert von Hitler ausgerottet. Eine ziemlich kühne Behauptung, jedoch habe ich den Eindruck, es ist heute noch so.

Bin eine Frau die 2009 ein Burnout hatte, bin Alkoholikerin, nehme nach der Ärztin meines Vertrauens heute 40 mg Citalopram (ein Anti-Drepessiva) damit geht es mir echt gut. Habe Bluthochdruck, nehme Ramipril und Ramiplus 5 mg morgens und abends, ansonsten noch 75 mg L-Thyrox, wegen meiner Schilddrüse.

Mein Frontalhirn ist einwandfrei, ich bin in professionelle Hilfe und Unterstützung und ich habe mir auf mein Hirn geschrieben, ich schreibe es auf, was ich weiß und lasse es los, damit andere vielleicht davon provitieren.

Ich brauche das für mich und es tut mir gut.

Also, lasst uns weiter dafür kämpfen, dass Menschen mit Behinderung , "geistige Behinderung", pychische Traumas etc. denkt von mir was ihr wollt, auch ihren Weg finden und bitte verurteilt niemals Menschen, die in so eine Situtation kommen, morgen könnte es auch Euch treffen.

Herzliche Grüsse und ich bin ein Nachtmensch und deshalb jetzt diese Mail und mein Eintrag!

Gabi
 
am 15/10/2012 an 04:23
Punkte : 10/10

Wahrscheinlich bin ich wohl die "Einzige Deutsche Frau" die hier noch schreibt in ihrem Burnout, weil es sehr international wird.

Auch wenn ich es vielleicht niemals schaffe ein Buch über ein Burnout meiner Situation, als taffe, starke Frau, AE mit einem super-sensibelen Sohn, für den ich in den ersten 3 Jahren, in unserer Gesellschaft einfach "Mutter" war und darauf bin ich heute noch so unsagbar stolz, weil ich ihm das beste und liebevollste gegeben habe, einfach Liebe und unsagbaren Mutterstolz.

Ich bin heute sehr dankbar, dass mein Ex-Mann damit überfordert war, ich jedoch trotzdem nicht aufgegeben habe und einfach an mich und mein Glück, mein Mutterglück und meine Liebe, die ich meinem Sohn geschenkt habe, gegeben habe. Das nimmt mir kein Menschenkind mehr, dafür bin ich heute sehr dankbar. Auch wenn ich mein persönliches Glück nicht gefunden habe, ich habe mich gefunden, habe einen Sohn geboren, bin durch viele Höhen und Tiefen gegangen und ich lebe noch.

Gerhard hat mir Mut gemacht, Mut gemacht, dass er so öffentlich seine Bücher veröffentlicht hat, indem er das geschrieben hat, was ihn bewegt.

Das hat mich bis jetzt am Leben erhalten, ich habe ihn noch niemals persönlich getroffen oder gesehen, jedoch bin ich sehr stolz auf das, was er bis jetzt geleistet hat und sich niemals hat unterkriegen lassen.

Am meisten bin ich stolz darauf, dass er so eine tolle Familie im Rücken hat, die ihn so auffängt.

Meine Wahrnehmung, mein Eindruck, meine Erfahrung und ich bin so wie ich bin. Burnout, Sinnkrise, Depressionen, Gesundheits-System-Deutschland, jeder so wie er kann ... für mich geht es ums Überleben und ich brauche wirklich sehr wenig dazu, dessen bin ich mir sehr bewusst, jedoch ist es für mich (2009 Burnout) noch ein sehr langer und sehr steiniger Weg, bis ich meine Ruhe finde, weil ich eben noch rebellisch unterwegs bin.
 
am 25/09/2012 an 10:50
Punkte : -/10

Lieber Gerhard,

wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

Das hat geholfen, weil ich wirklich verzweifelt war und in meinem Selbstmitleid versumpft war.

Ich habe gebrannt in meinem Leben, mit jeder Zelle meines Körpers. Es hat nicht gereicht und jetzt bin ich ausgebrannt und auch noch Alkoholikerin geworden.

Ich arbeite weiter an mir und schreibe was das Zeug hält, für mich und ich wünsche mir nur, dass so viele Menschen die Warnzeichen vorher erkennen und die Bremse ziehen, damit sie nicht durch diese Hölle müssen.

Mein Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben verzögert sich, mir geht es gut und doch wieder nicht. Es sind jetzt über 3 Jahre her, wo ich in der Firma zusammengebrochen bin. Vieles läuft gut, aber nicht alles läuft griffig. Deshalb mein Aufruf an so viele Menschen, achtet auf Euch und wehret den Anfängen.

Herzliche Herbstgrüsse

Gabi
 
am 24/08/2012 an 00:12
Punkte : -/10

Lieber Gerhard,

ich möchte in meinem Burnout jetzt ein anderes Thema ans Licht bringen. Ein vom Gesundheitsystem verschleiertes und doch so offensichtlich für viele Menschen, die an Burnout und Depressionen leiden. Die Folge ist oft die Flucht im Alkohol. Ein oft verschwiegenes Thema seit Ur-Generationen und doch so ein wohlbekanntes.

Viele die in eine menschliche Krise geraten, kennen sich selbst nicht mehr und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Schön ist es, wenn jeder für sich das erkennt und die professionelle Hilfe bekommt, die ihm gebührt und die er dann braucht. Leider ist unser Gesundheitssystem in Deutschland nicht so konzepiert, es ist verdammt gut, und mir ist bewusst, das das kühmen auf Hohen Niveau ist, aber es hilft leider nicht den Menschen, die in so eine Krise geraten.

Medikamente können das kurzfristig Abhilfe schaffen, wenn es hilft und das richtige Medikament gefunden wird, das ist jeder sehr indivieduell und das muss erst mals ausgestestet werden, das braucht Zeit, die ein Mensch in dieser Zeit nicht hat und mal ganz ehrlich, die Götter in weiß tun doch auch nur ihr Bestes.

Das was für jeden indivduell passt, kann nur jeder für sich herrausfinden. Schlimm ist es, wenn es nicht passt und der Alkohol ein Therapheutikum wird.

Eine Baustelle tut sich auf, die keiner sich wünscht. Doch ich finde, es lohnt sich und solange ein Mensch, Hoffnung, Mut und Zuversicht hat, geht alles.

Soweit zu meinem Statment ... und ich weiß nicht ob ich es schaffe, aber es war mir sehr wichtig das kundzutun.

Also ich wünsche Allen sowas von Glück, Hoffnung, Mut und Zuversicht, die in so eine Situation geraten und es braucht Zeit, Zeit die eben jeder für sich persönlich braucht.

Wichtig ist, der Glaube an sich!

Gabi
 
am 02/07/2012 an 23:17
Punkte : -/10

Mein liebster Gerhard!
Ich danke Dir für diese Plattform. Ich danke Dir, das Du mich, nach Deinem Burnout (2009), durch Deine Bücher, durch Deine Offenheit, Deine Ehrlichkeit, Deinen Mut, unsere Mails, unseren wenigen Telefonate, so unsagbar unterstützt hast.
Du hast mir mehr geholfen, als du ahnst.
Du hast Dich getraut.
Darauf kannst Du immens stolz sein.
Ich gehe meinen Weg heute, noch nicht griffig, aber ich gehe ihn. Heute sehe ich mein Burnout als Segen an und glaube mir, ich bin so glücklich und froh über meine "Anpassungsstörung", weil ich mir als Kassenpatientin im Gesundheits-System Deutschland Unterstützung und Hilfe erstmalig gesucht habe. Ich habe die Hilfe, aufgrund meiner Erziehung, Konditionierung und etc. aufgesaugt, Neuland tat sich da auf und ich bin sehr dankbar, das ich das unsagbare Glück hatte, als kleines Rotkäppchen, die richtigen Menschen, zum richtigen Zeitpunkt getroffen zu haben.

Ich war eine willige Schülerin. Heute bin ich stärker geworden, es hätte auch anders ändern können!

Ich bin sehr dankbar dafür und egal ob ich jetzt alles von Dir hier nachlesen kann, ich bin dankbar, dass es Dich gibt.

Ich bin dankbar, für Deinen Mut.

Ich bin dankbar für meine langsam wiederkehrende Kraft und glaube mir, in mir steckt soviel Potential, das ich heute wieder zu schätzen weiß, weil ich es durch meine Krise kennengelernt und zu würdigen weiß.

Ich könnte endlos weiterschreiben, aber wichtig ist, Du dazu beigetragen hast, das ich und so viele Menschen, denen Du geholfen hast, heute endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Durch Deinen Mut und Dein Engagement.

Und glaube mir Gerhard, ich habe schon oft in meinem Burnout das Licht am Ende des Tunnels gesehen und es war doch mal wieder ein Zug der mir entgegenkam.

Heute gehe ich sehr viel Achtsamer und Bewusster mit mir um, und vieles Unbewusste wird klar.

Ich weiß, ich könnte Bücher darüber schreiben, aber erstens fehlen mir die finanziellen Mittel und zweitens die Kontakte.

Ich brauche weder das eine, noch das andere. Ich schreibe hier und ich hoffe und treffe damit den Kern der Zeit.

Alles Liebe und haltet durch, es lohnt sich. Ich für mich betrachte mein Burnout, heute wirklich als Segen. Ein langer Weg liegt hinter mir und ein langer Weg liegt vor mir.

Heute im "Hier" und "Jetzt" habe ich wieder die Zuversicht gewonnen.

Dank' dem Impuls, dem Anstoss und dem Mut, die der liebe Gerhard mir gegeben hat. Wir kennen uns nicht persönlich, aber wenn ich mein Burnout weiter so hinkriege, ist es nur noch eine Frage der Zeit.

So genug der vielen Worte, aber die waren für mich einfach hier und jetzt fällig.

Gabi
 
am 17/06/2012 an 20:10
Punkte : 10/10

Hallo Gerhard!

Ich möchte mich heute nochmals bei Dir bedanken, diesmal auf diesem Wege - damit es auch alle lesen können!
Danke für all Deine Hilfe, für Deine Vorträge, für Deine Gespräche mit mir und all den anderen Patienten, für Deine Telefonate mit mir, für Deine Zeit, für Deine lieben Worte, für Deine Umarmung, für Deine Aufmunterungen, für die Kontakte die Du mir weitervermittelt hast - Menschen die mir geholfen haben usw.

Und für alle die das hier lesen und es noch immer nicht verstehen wollen - bitte gehen Sie mit Ihren Mitmenschen achtsamer um, es geht immer um ein Menschenleben - irgendwann geht es auch um Ihres - denn jeder wird einmal krank und/oder arm und/oder alt! Die Armen, Kranken und Alten werden an den Rand der Gesellschaft gedrückt - dabei wird aber vergessen dass jeder einmal zumindest von einer o. a. Situation betroffen sein wird - denken Sie mal darüber nach - auch jene die es noch immer nicht verstehen wollen dass man körperlich, emotional, psychisch und geistig komplett ausgebrannt sein kann - das heißt nämlich Burnout (es kann sich niemand der nicht selbst betroffen ist bzw. war vorstellen durch welche Hölle man gehen muss) - übrigens: WER EIN BURNOUT HAT MUSS EINMAL FÜR ETWAS GEBRANNT HABEN!!!

Das ganz, ganz Positive an dem ganzen Dilemma Wirtschaft, Politik, Stress, Druck , etc.: IMMER MEHR MENSCHEN DENKEN ENDLICH UM - und kommen auf genau die gleichen bzw. auf ähnliche Schlussfolgerungen wie GERHARD !!!

LG HELMUT
   
am 01/06/2012 an 11:14
Punkte : -/10

Lieber Herr Huber,

ich bin gerade etwas schockiert, über das was ich hier lese.....habe ich ihnen doch gerade persönlich noch gedankt und es tut mir leid, dass sie so angegriffen werden. So habe ich mich entschlossen, meinen DANK auch noch in ihrem Gästebuch öffentlich zu machen.

Ich, nur für mich gesprochen, kann sagen, dass sie mir gerade am Anfang meines Burnouts, sehr geholfen haben. Ich war völlig konfus und mit der Diagnose überfordert. Ihre Klarheit in ihren Büchern und auch die Wiederholungen einzelner Sätze, haben mir letztendlich geholfen, zu verstehen, was überhaupt passiert ist. Sie haben mir die Augen geöffnet.

Bitte machen sie weiterhin ihre Arbeit. Genauso ehrlich, offen und klar, wie in ihren Büchern. Sie werden bestimmt noch vielen Menschen helfen. ( Habe gerade ihre Bücher meiner Ärztin empfohlen )

Wie diese Bücher im Detail helfen ???? Ich glaube, da gibt es keine pauschal Antwort. Für mich waren es in den unterschiedlichen Stadien auch immer wieder unterschiedliche Dinge, machmal nur einzelne Sätze, die ich mir heraus geschrieben habe und manchmal sogar mit mir trug. Mir hat es geholfen, klar zu sehen, zu verstehen, was passiert ist. Natürlich ersetzen die Bücher keine Therapie, aber das war wohl auch nicht beabsichtigt, denn durch die Therapie muss wohl jeder selbst durch und seine eigene Geschichte dort bearbeiten......

Herzliche Grüße

Claudia
 
am 16/05/2012 an 00:33
Punkte : 10/10

Hallo Gerhard! Ich durfte dich im Sonnenpark im letzten Jänner bei deinem Vortrag kennenlernen. Ich las im Anschluß beide Bücher von dir, erkannte mich auf einigen Seiten selber wieder und habe es geschafft, wieder ein lebenswertes Leben zu leben und auf mich zu schauen. Ich bin mir (wahrscheinlich das erste Mal) wichtig und lebe danach. Beruflich trete ich kürzer und bin nebenbei Tupperberaterin- einfach weil es mir Spaß macht und ich keinen Streß von Vorgesetzten bekomme. Durch dein Buch lernte ich wieder das Leben zu genießen. Danke Maria
 
am 13/05/2012 an 02:37
Punkte : 10/10

Mich macht es wütend, richtig wütend und ich benutze bewusst keine , ich bin ich und vielleicht denkt der ein oder andere, die Frau ist Panne und hat den Fortschritt und die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Ich habe mir Hilfe und Unterstützung gesucht und habe wohl die Zeichen erkannt.

Ich bin "Out" und auf dem Abstellgleis, weil ich dafür gekämpft habe, das die ALTEN und erfahrenrm von den "JUNGEN" lernen und die "JUNGEN" von der Weisheit der "ALTEN" profitieren könnten, wenn jung und alt sich darauf einlassen würden.

Ich habe es nicht ermöglichen können und habe meine persönlichen Erwartungen zu hoch geschraubt.

Pech gehabt.

Das ist in unserer Gesellschaft nicht mehr gefragt, hier geht es nur noch um Profit und der "Mensch" wird immer weniger wert.

Ich kann zwar 148 Mails checken, aber ich kann eben nicht die ganze Welt retten.

Soweit zu meinem aufrechten und ehrlichen Statement auf dieser Platform.

Aber ich wünsche jedem, jedem von ganzem Herzen, das wenn "Er" oder "Sie" irgendwann einmal in eine Krise rutscht, Burnout, Alkohol, Medikamente, Drogen etc ... das Spektum ist da sehr breit, dass er sich Hilfe sucht, Hilfe auf dem Weg zu seinem selbstbestimmten Leben.

Das ist nun mal sehr individuell und da kann eben kein Arzt oder Apotheker raten.

Wichtig ist, was jeder für sich da für wichtig erachtet und achtsam mit sich umgeht.

Das wünsche ich mir und jedem der dieses liest.

So, das wollte ich einfach loswerden und ich hoffe, das Herr Huber meine Gästebuch-Einträge veröffentlicht.

Gabi
 
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