Burnout - Depressionen
Fluch oder SegenAuf der Suche nach meinem LebenDas Buch von Gerhard Huber
Das Gästebuch von Burnout - Depressionen - Fluch oder Segen

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Mitteilungen : 71 von 80
Seite : 8
Anzahl Mitteilungen : 183
am 18/04/2011 an 05:23
Punkte : 10/10

Hallo Ihr Lieben, die sich hier öffentlich kundtun!

Ich habe hier aufgrund meiner Situtation erst jetzt wieder hier herreingesehen.

Es tut mir in der Seele weh und es spiegelt so vieles wieder was ich erlebt habe. So viele Alleinerziehende sind hier vertreten.

Das kann es nicht sein. Ich bin selbst in so einer Situation und ich kann nur allen einen ganz lieben Rat geben, glaubt an Euch. Es wird besser.
Damals (200 habe ich auch nicht daran geglaubt und habe viele schmerzhafte Prozesse durchlebt. Dazu gehörten nicht nur Nervenzusammenbrüche, Überforderung und meine ehrliche Art und Weise die Vertrauensärzte damit zu konfrontieren. Jeder hat in seinem Leben eine Odysee hinter sich und kommt an den Punkt, wo es nicht mehr weitergeht. Hilfe zu finde, wenn man am Boden ist?

Alkohol ist aber auch nur ein kurzfristiger Therapeut, weil einfach nichts mehr geht und man irgendwie steckenbleibt.

Hilfe habe ich heute bei mir gefunden, weil ich mir Hilfe gesucht habe, Erfahrungen gemacht habe und mich das alles nur noch tiefer geritten hat.

Ich bin ich und ich bin wichtig. Schön ist es, wenn man die Erkenntnis erlangt, das man fast "ALLES" schaffen kann, wenn man endlich an sich glaubt und an seine Fähigkeiten und den Rest der Welt nicht mehr dafür verantwortlich macht.

Wir haben unser eigenes Leben in der Hand und wenn man sich auf sich selbst besinnt, auf seine Bedürfnisse, sie spürt oder lernt sie wieder zu spüren, ist so eine Krise für den ein oder anderen einfach vielleicht irgendwann ein Segen.
   
am 29/03/2011 an 21:52
Punkte : 0/10


dem ehemaligen vorstandsdirektor alles gute weiterhin!
   
am 09/03/2011 an 22:01
Punkte : 10/10

Lieber Gerhard, war mit meiner Schwester Manuela, bei deinem Vortrag in Wiener Neustadt, ich war zu tränen gerührt..... ich bin seit 3 jahren in Burnout...ich dafang mich nicht,... ich bin seit 16 jahren geschieden und versorge meine kinder alleine,... ich lebe in ständiger existenzangst.... und habe noch nie mein leben gelebt, da ich ja veratwortung habe, ich habe vor 3 jahren den besten feund meines kleinen sohnes der inzwischen 18 ist, aufgenommen, ich sehe keine zukunftsperspektive, jeden monat kommt was neues das mich hundert meter unter die erde katapultiert und ich hoffe immer das ich endlich dort bleiben kann, denn ich will nicht mehr, immer das rechnen wie wirts nächstes monat, heute habe ich erfahren das joel mein 18 jahiger keine famielienbeihilfe bekommt...ich hatte einen nervenzusammenbruch...... ich kann nicht sagen ja es wird bald lass zeit kommen..irgendwann werde ich gesund, ich habe keine zeit dazu...ich muss sofort handeln... und in meiner defusen situation, sofort handeln und arbeiten gehn 50 st wenn geht.... ich bin am ende.... aber was solls.....ich komm da eh nimma rauss..... lg lorna
   
am 25/02/2011 an 17:55
Punkte : 10/10

Ich habe dich in Lienz beim Vortrag erlebt, und ich finde es wirklich fantastisch, wie offen du über diese Probleme sprichst und schreibst. Ich bin im sozialen Bereich tätig und selbst ein Opfer von Mobbing.Dein Buch hat mir sehr geholfen einen Weg aus diesem Dilemma zu finden, ich steige aus meinem Beruf aus. Leider sind bei uns mehrere Personen in einer solchen absurden Situation, die zum Teil bereits gesundheitliche Probleme haben. Und wenn man bedenkt, daß solche Institutionen sozial sind, und ein hohes Ansehen im ganzen Land genießen, dann kann man um Menschen wie dich nicht genug danken.
 
am 24/02/2011 an 02:00
Punkte : -/10

Hallo ihr Lieben,bringe mich gerne in die Gemeinschaft der betroffenen
sowie denen die auf dem Weg der Genesung sind ein.
Ich habe selbst nach einem Burnout und schwerer Alkoholkrankheit
Heilung erfahren dürfen.Bin Gründer des Vereines FASZINATION-LEBEN und seit gut 3 Jahren wieder auf einem ganz besonderen Weg.
Vielleicht ergibt es sich einmal die besondere Gelegenheit und Zeit in der Zeit mehr von mir zu berichten. Für diesmal noch ein Gedicht von meiner Tochter Irina als Hoffnung und Hilfestellung für einen Augenblick lang.
SONNENSTRAHLEN:
Sonnenstrahlen scheinen auf mich herab, erhellen mein Leben.
Glitzer und Funkel erblühen auf einer kahlen Wiese.
Vorsichtig blinzle ich der Sonne entgegen, mein Haar weht verspielt
im Sonnenwind.
Ich spühre wie Sonnenstrahlen in mich eindringen, tief bis in mein Herz. Es ist Winter und trotzdem ist mir warm, mir ist heiss.
Was würde ich ohne dieses Licht machen, ich würde innerlich zu Grunde gehen, ohne diese wärmende Hand auf meiner Schulter,
ohne dem erwärmenden Licht ohne meinen Stern.
SONNENSTRAHLEN:
Schön lieber Gerhard das dir mein Beitrag gefallen hat und wünsche auf diesem Wege alles Gute und liebe dir und den Lesern.
 
am 23/02/2011 an 12:16
Punkte : -/10

Ich muss es mir von der Seele schreiben, sonst platze ich noch vor Wut und Enttäuschung. Hier mein bisheriger Weg...

1. Habe ich mich zu meiner Depression bekannt und Hilfe gesucht …
2. Bin ich zum Psychologen gegangen, der mir einen Ärztebrief für die GKK mit der Diagnose „Erschöpfungs-Depression“ mitgegeben hat.
3. Hat mich die Chefärztin der GKK belächelt und gemeint, dass auch sie nach 10minütigen Shopping erschöpft sei und dass ein Schreiben des Psychologen unzureichend sei – ich bräuchte ein Schreiben eine Facharztes.
4. Ich geh zur Fachärztin, die einen Vertrag mit der GKK hat. Eine Private kann ich mir nicht leisten, bin Alleinerziehend und Arbeitsuchend. Trotz Termin, warte ich knappe 2 Stunden und werde in 5 Minuten! abgefertigt. Habe jedoch mein Schreiben für die GKK in der Tasche.
Auf die Frage, was ich denn tun kann, damit es mir endlich besser geht, die Antwort – „alle Ärzte und Therapeuten kochen nur mit Wasser“???!!!
5. Bekomme einen Monat Krankenstand.
6. Rufe ich die Rehaklinik an. – Antwort“ 6 Monate Wartezeit“.
7. Rufe ich eine Psychotherapeutin an, die einen Vertrag mit der GKK hat. Antwort „4 Monate Wartezeit“.
8. Rufe ich die Frauenberatung an und bitte um einen Termin bei der Psychotherapeutin. Antwort „rufen Sie in 2 Monaten noch einmal an.
9. Rufe ich im Krankenhaus an. Antwort „Kommen Sie in die Ambulanz, wenn es akut ist, dann werden Sie eingewiesen. Machen Sie sich aber darauf gefasst, dass Sie anfangs am Gang liegen müssen und gerade leise geht es bei uns nicht zu.“
10. Habe ich ausschließlich negative Gefühle, fühle mich alleine gelassen.
11. Habe ich mich in der Zwischenzeit in meiner Persönlichkeit zum Negativen verändert.
Tochter, Partner und Freunde distanzieren sich.
12. Kann es denn sein, dass man monatelang warten muss, wenn man sich endlich zu seiner Depression bekennt und was ändern möchte???
Bitte ratet mir.

Gerhard, dir vielen Dank für deine Bücher.
Dadurch sehe ich nun viel klarer, dass ich etliches an meiner Einstellung ändern muss.
Aber ich brauche einen Experten, der mich ein Stück meines Weges begleitet.
Nur … es steht keiner zur Verfügung.
 
am 18/02/2011 an 09:12
Punkte : 8/10

@ Realist : ...moderne Erfindung ...

MIR PLATZ GLEICH DER KRAGEN!!!!

Ich wünsch Dir einmal durch dieses Tal der Depression zu gehen, dann wirst Du so klein sein, wie Du es Dir in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen kannst! Genau das ist das Problem wenn Menschen mitreden die keine Ahnung haben !!!!!!!!!!!!!!!!!

Lieber Gerhard,

ich habe Dein Buch gelesen als ich schon wieder "fast gesund" war. Ich habe auch einen so langen Weg wie Du hinter mir und ich sehe das Leben auch nun mit ganz anderen Augen und habe meinen Job geschmissen und mache nun was ganz anderes.

Ich wünsche Dir für Deine berufliche Zukunft alles Gute!

Viele Grüße,
Mary
 
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